Infolge weiser Voraussicht wurde stets am selben Ort gekauft, so dass trotz der Erweiterung auf ca. fünf Hektaren die Arbeit im Rebberg immer rationell erledigt werden konnte. Mit Pioniergeist pflanzten die ritterlichen Vorfahren nebst dem bekannten Chasselas auch Pinot noir und erkannten die Zeichen der Zeit. Sie kelterten nicht nur den typischen rubinroten Schafiser, sondern auch die Spezialität Fürst-Bischof Oeil-de-Perdrix.
Qualität fängt schon im Rebberg an, wie sich hier Vater Hans Ritter überzeugt. Integrierte Produktion gehört deshalb längst zum Alltag. ![]()
Bodenart und geologische Herkunft des Terrains ergeben die Geschmacksprägung der Weine innerhalb des sortentypischen Charakters. Stark kalkhaltige Verwitterungsböden mit einem hohen Anteil an groben Bestandteilen liefern feine, spritzige Weine mit beachtlicher Geschmacksqualität. Besonders typisch ist das bei den Bielerseeweinen spürbar. 
Mit der Gründung der Aktiengesellschaft beschloss die Familie Ritter, den Rebberg zu verpachten. In der Person von Erich Andrey, einem bestens ausgewiesenen Fachmann und Qualitätsweinproduzenten (mehrfacher Teilnehmer am Chasselas-Cup-Final) ist die Rebbau-Eigenproduktion auch fürs neue Millenium gesichert. Die Kelterung und der Verkauf erfolgen weiterhin in Brügg.
Rebberge
Das Unternehmen beschäftigt sich zuerst nur mit dem Weinhandel. Dank der Bodenständigkeit, die Ritter so in sich haben, konnten 1954 die ersten Reben in den Gemeinden La Neuveville und Le Landeron erworben werden.